FIAN.Food First Informations- und Aktions-Netzwerk wirkt als internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung und ist in 18 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.
Auch Kundschaft sowie Besucherinnen des Weltgebetstags 2009 unterstützten die Kritik. Sie forderten per Postkarte von der Weltbank, einer Sonderorganisation der UN, den Förderungs-Stopp des Projektes. Inzwischen übergab FIAN über 30.000 Postkarten an das BMZ. Eine sehr erfreuliche Entwicklung ist, dass die Weltbank nun erklärt hat, grundsätzlich keine weiteren Palmöl-Projekte mehr zu fördern. Gerne leite ich weiter diese eingegangene Erfolgs-Info samt Dank von FIAN an Sie.
FIAN stellt fest, Produktion und Export von Agrartreibstoffen treffen weltweit besonders Kleinbauern. Und zugleich sind 70 Prozent der weltweit Hungernden Kleinbauern und ihre Familien laut TRANSFAIR e.V., Köln, (Stand 5.2008).
Das Konzept des Fairen Handels setzt dagegen. Mit Stärken der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Ein konkreter Beitrag zu deren Ernährungssicherheit und Schritt hin zum UN-Millenniumsziel bis 2015 Halbierung von extremer Armut.
Ulrike Lucas
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