Natürlich gibts eine Menge Osterartikel bei uns, zum Beispiel die zarten Tauben aus handgeschöpftem Maulbeer-Papier. Sie kommen aus dem Norden Thailands aus der Region um Chiang Mai. Die Region ist ökonomisch stark benachteiligt, die Bevölkerung lebt am Rande des Existenzminimums von der Landwirtschaft. Die Böden sind nicht fruchtbar und es ist trocken, nur einmal im Jahr kann Reis geerntet werden. Viele Menschen müssen in die städtischen Zentren abwandern, vor allem nach Bangkok. Die Organisation YMCA, eine Zweigstelle des internationalen "Christlichen Vereins junger Menschen" hat sich hier zum Ziel gesetzt, die ländliche Entwicklung und das traditionelle Handwerk zu fördern. Die Menschen sollen in der Region eine Beschäftigung und ihr Auskommen finden. Die Organisation arbeitet zur Zeit mit 40 Produzentengruppen vorwiegend in Dörfern auf dem Land zusammen. Das Einkommen aus der Handwerksproduktion ist für die Produzenten - hauptsächlich Frauen - als Zusatzeinkommen während der Trockenzeit sehr wichtig.
Nicht vergessen: Donnerstag, 25.3., 20 Uhr im Refektorium, Kapuzinerberg 1: Vortrag und Panflötenmusik "Gute Gründe für den Fairen Handel!" (siehe letztes Blättle)
Hildegard Hornung
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