Zurückging in Lateinamerika, Asien und der Pazifik-Region die Zahl arbeitender Kinder; doch stieg die Zahl in Afrika, bes. im südlichen Teil gar an. So mussten Ende 2008 rund 215 Millionen Kinder in Fabriken, Bergwerken, auf dem Feld oder im Sexgewerbe arbeiten; 2004 waren es noch 222 Millionen. Krasse materielle Armut ist die Hauptursache dafür, dass Kinder für den gemeinsamen Lebensunterhalt ihre Familie beitragen müssen.
Schon 1997 wurde die ILO-Konvention Nr. 182 verabschiedet mit dem Verbot der schlimmsten Formen von Kinderarbeit. Sie ist von 171 der 183 Mitgliedstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) unterschrieben. Aber nicht alle halten sich an die ILO-Bestimmungen. Es fehlt auch an Geld für Alternativen, Aussteigerprogramme, Schule oder Ausbildung.
Erfolg versprechend sind Ansätze, die das soziale Umfeld arbeitender Kinder verbessern. Verbraucher können mitwirken und auf mögliche Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit, mit seriösem Sozialsiegel oder aus Fairem Handel zugreifen.
Tipp:
Das Programm der Weil der Städter Eine-Welt-Jugendtage liegt aus.
Ulrike Lucas
Lesen Sie weitere Pressemitteilungen
<< zurück zur Übersicht
<< zurück zur Übersicht